Beamte der äthiopischen Medienbehörde haben einen nationalen Bericht veröffentlicht, der verstärkte Bemühungen zur Eindämmung von Hassrede und Desinformation in sozialen Medien hervorhebt. Der Bericht untersucht reichweitenstarke Inhalte auf Plattformen wie Facebook, TikTok, Telegram, X und YouTube. Die Behörden betonen die laufenden Fortschritte bei den Überwachungs- und Reaktionsmechanismen.
Addis Abeba, 18. März 2018 (EF EM SI) – Beamte der äthiopischen Medienbehörde haben einen nationalen Bericht über den aktuellen Stand der Verbreitung von Hassrede und Desinformation in sozialen Medien vorgelegt und erklärt, dass ihre Gegenmaßnahmen an Dynamik gewinnen.
Der Bericht konzentriert sich auf fünf wichtige Plattformen – Facebook, TikTok, Telegram, X und YouTube – und analysiert reichweitenstarke sowie umfangreiche Inhalte in Großstädten und zwei regionalen Verwaltungen. Er stützt sich auf öffentliche Meinungsumfragen und 9.192 Beschwerden, die über die Hotline 9192 eingegangen sind.
Die Generaldirektorin der Behörde, Weyzero Haymanot Zeleqe, erklärte: „Der Bericht untersucht die aktuelle Situation von Hassrede und Desinformation in sozialen Medien sowie aufkommende Trends im Zeitverlauf, um Lösungsstrategien zu entwickeln.“
Die Beamten hoben den Einsatz von menschlicher Moderationstechnologie neben modernen Überwachungs-, Sperr- und Unterstützungsverfahren hervor. Diese Bemühungen zielen darauf ab, den nationalen Frieden, die Entwicklung und die bevorstehende 7. nationale Wahl zu sichern. Sie forderten soziale Mediendienste und Institutionen auf, ihrer Verantwortung nachzukommen, was auch die Förderung der Informationskompetenz der Öffentlichkeit umfasst.
Mit Blick auf die Zukunft planen die Behörden, künstliche Intelligenz zur Inhaltserkennung zu integrieren, technologische Fähigkeiten zu verbessern und die Systeme für Berichterstattung, Überwachung und Unterstützung zu stärken. Die Initiative appelliert an die kollektive Verantwortung aller Institutionen und Bürger, um Desinformation wirksam zu bekämpfen.