Die Egyptian Projects Operation and Maintenance (EPROM) meldete für das Jahr 2025 einen Nettogewinn von 1,586 Milliarden EGP, den höchsten in der Unternehmensgeschichte. Dies entspricht einem Anstieg von 44 % gegenüber 1,096 Milliarden EGP im Vorjahr, was laut dem Ministerium für Erdöl und Bodenschätze vor allem auf die Expansion nach Nigeria und in den Irak zurückzuführen ist. Minister Karim Badawi hob während der Hauptversammlung das qualifizierte Personal des Unternehmens als entscheidenden Wettbewerbsvorteil hervor.
Der Vorstandsvorsitzende von EPROM, Hossam Asaad Hassanein, präsentierte die Ergebnisse für 2025 vor der Hauptversammlung und verwies auf über 70,1 Millionen sicher geleistete Arbeitsstunden ohne Verletzungen. Operativ verarbeitete das Unternehmen 49,2 Millionen Barrel Rohöl und Kondensate bei den Erweiterungen der MIDOR-Raffinerie und führte über 101.000 Wartungsaufträge aus. Dies ermöglichte das Erreichen der geplanten Kapazität sowie die Verbesserung der Produktqualität auf den Euro-5-Standard. Beim Egyptian Refining Project übertraf der Betrieb die geplanten Kapazitätsgrenzen, wobei eine vollständige Generalüberholung in 34 Tagen abgeschlossen wurde, was die Effizienz steigerte. International leitete EPROM die erste Phase der Port-Harcourt-Raffinerie in Nigeria und leistete technische Unterstützung für die Warri-Raffinerie. Die Geschäftstätigkeit im Irak wurde durch Vereinbarungen über Fachkräfte aufgenommen. Das Unternehmen sondiert weitere Möglichkeiten in den VAE, Jordanien, Aserbaidschan sowie anderen arabischen und afrikanischen Ländern. EPROM startete die Plattform „EPROM Smart Engine“ zur Überwachung von Anlagen, Leckerkennung und Verfolgung des CO2-Fußabdrucks, ergänzt durch Projekte zur Energieeinsparung. Zudem wurden über 104.000 Schulungsstunden absolviert und Zertifizierungen für Qualität, Energie, Umwelt sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz erneuert.