Ernesto O’Farrill Santoscoy, Präsident von Bursamétrica und Kolumnist bei El Financiero, umreißt 10 unvorhersehbare Ereignisse, die Mexiko und die Welt 2026 negativ beeinflussen könnten und als schwarze Schwäne bezeichnet werden.
In seiner Kolumne „Die 10 wichtigsten schwarzen Schwäne für 2026“ untersucht Ernesto O’Farrill Santoscoy extreme Szenarien basierend auf dem Konzept von Nassim Nicholas Taleb: unvorhersehbare Ereignisse mit massiver Wirkung, die im Nachhinein offensichtlich erscheinen. Mindestens fünf Vorhersagen betreffen direkt Mexiko, während internationale Spannungen lokale Auswirkungen haben.
Für Mexiko sieht O’Farrill einen möglichen US-Austritt aus dem T-MEC unter der zweiten Amtszeit von Donald Trump vor, ersetzt durch bilaterale Abkommen, die greifen könnten, falls der Kongress nicht innerhalb von sechs Monaten eingreift. Eine weitere Bedrohung ist ein US-militärischer Einsatz gegen Kartelle, der bilaterale Beziehungen zerbrechen würde; Präsidentin Claudia Sheinbaum reagierte: „Das wird nicht passieren“. Zudem könnte ein interner Bruch in Morena zu legislativer Lähmung und wirtschaftlichem Verfall führen. Finanziell hätte ein Verlust des Investment-Grades durch Herabstufung der Staatsverschuldung von zwei der drei großen Agenturen schwere Folgen. Schließlich könnte zunehmende Unsicherheit Ausgangssperren erzwingen, obwohl die Regierung Rückgänge bei Morden meldet.
Global gesehen umfassen die Risiken die chinesische Invasion Taiwans, die die Chip-Lieferkette von TSMC stört; die Eskalation des Russland-Ukraine-Kriegs auf die EU; einen Tech-Aktien-Crash durch die KI-Blase; Trumps Tod, mit J.D. Vance, der eine extreme nationalistische Agenda übernimmt; und eine neue lähmende Pandemie. O’Farrill betont, dass es sich um imaginative Übungen zu unwahrscheinlichen, aber katastrophalen Ereignissen handelt, ohne Probleme für die WM 2026 vorauszusehen.