Die Esports Kenya Federation hat neue Regeln zum Schutz von Minderjährigen im professionellen Gaming eingeführt. Die Maßnahmen betonen die elterliche Zustimmung und die Einhaltung bestehender Kinderschutzgesetze.
Die Esports Kenya Federation hat die Richtlinien am 19. Mai herausgegeben. Sie sehen vor, dass jeder Vertrag, an dem ein Minderjähriger beteiligt ist, der ausdrücklichen Zustimmung eines Elternteils oder Erziehungsberechtigten bedarf. Verträge ohne diese Zustimmung gelten als nichtig.
Der Verband verwies dabei auf Kenias Children's Act 2022 und den Counter-Trafficking in Persons Act von 2010. Diese Gesetze stellen sicher, dass Training oder Wettbewerbe die Bildung, Gesundheit oder das Wohlergehen eines Kindes nicht beeinträchtigen. Die Regeln verbieten zudem täuschende Anwerbungsmethoden oder die unbefugte Umsiedlung junger Spieler.
Eltern und Erziehungsberechtigte werden dazu aufgefordert, Agenten, Manager und Teams vor Unterzeichnung von Vereinbarungen zu überprüfen. Der Verband erklärte, er schätze die Rolle von Teams und Scouts bei der Talentförderung, stelle jedoch das Kindeswohl an erste Stelle. Kenias E-Sport-Sektor wird auf 15 Milliarden Ksh geschätzt und wächst mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 8,7 Prozent.