Die Electrificadora de Santander, ESSA, vermeldete anlässlich ihres 135-jährigen Bestehens einen operativen Umsatz von 2,25 Billionen Pesos sowie Investitionen in die elektrische Infrastruktur in Höhe von 300 Milliarden Pesos.
Die Tochtergesellschaft der Grupo EPM erreichte im nationalen Ranking der tausend größten Unternehmen der Superintendencia de Sociedades den 107. Platz. Dies bedeutet eine Verbesserung um acht Plätze gegenüber dem Vorjahr und festigt ihre Position als regionaler Marktführer vor anderen Unternehmen im Osten Kolumbiens.
Guillermo Valencia, Manager der ESSA, erläuterte, dass die Mittel für den Netzausbau, neue Umspannwerke sowie die Inbetriebnahme der ersten vier Photovoltaikparks in San Martín verwendet werden sollen. Zu den wichtigsten Projekten zählen das Umspannwerk Yariguíes in Barrancabermeja sowie Modernisierungen am Umspannwerk Real de Minas in Bucaramanga.
Das Unternehmen sieht sich aufgrund des El-Niño-Phänomens mit einem steigenden Energiebedarf konfrontiert. Im Mai wurde im Privatkundensegment ein zusätzlicher Verbrauch von 18 GWh verzeichnet. Trotz der Tariferhöhung für die Schicht 4 schloss das erste Quartal mit einem EBITDA von 160,197 Milliarden Pesos und einem Nettogewinn von 58,677 Milliarden Pesos ab.