Äthiopier erschöpft von drohender krieg zwischen TPLF und Bundesregierung

Äthiopier äußern tiefe Müdigkeit über wiederholte Konflikte. Spannungen zwischen der Volksbefreiungsfront Tigray (TPLF) und der Bundesregierung drohen in neue Gewalt umzuschlagen. Ein solcher Krieg wäre eine moralische und wirtschaftliche Katastrophe für die Nation.

Äthiopier sind zutiefst erschöpft von Konfliktzyklen. Tägliche Schlagzeilen berichten von Todesfällen, zerstörten Dörfern und verwaisten Kindern, während vertriebene Bauern und Flüchtlinge ihren Lebensunterhalt verlieren. „Wir sind schmerzhaft müde vom Krieg, aber wütend auf politische und militärische Führer, deren Entscheidungen neue Bedrohungen zwischen der Volksbefreiungsfront Tigray (TPLF) und der Bundesregierung schüren“, heißt es im Kommentar.

Die letzten Jahre haben Hunderte Tausende Leben gefordert und Millionen vertrieben, wobei Frauen und Kinder Gewalt, Trauma und Mangelernährung erleiden. Wirtschaftlich haben nördliche Konflikte Krankenhäuser, Schulen, Straßen, Dämme und Industrien zerstört, jahrelangen Fortschritt zunichtegemacht und Inflation, Schulden und Arbeitslosigkeit verschärft. Ein weiterer Krieg wäre eine Katastrophe für die fragile Nation.

Aktuelle Spannungen zwischen TPLF und Bundesregierung steigern sich durch hetzerische Rhetorik, militärische Positur und Truppenmobilisierungen. Die Geschichte zeigt, dass Krieg in Äthiopien Spaltungen vertieft statt löst. Politische Streitigkeiten müssen über verfassungs- und demokratische Kanäle gelöst werden, nicht durch Gewalt.

Äthiopien, ein Bund verschiedener Ethnien, Sprachen, Religionen und Geschichten, kann keine Dominanz oder Sezession durch Gewalt ertragen. Deeskalation erfordert das Stoppen aggressiver Sprache und Kriegsvorbereitungen. Die Bundesregierung als primäre Sicherheitsbehörde sollte vorangehen, indem sie Truppenkonzentrationen reduziert und sich öffentlich zur Friedensverpflichtung bekennt. Die TPLF muss Zurückhaltung üben und erkennen, dass bewaffnete Konfrontation die Erholung behindert.

Ein inklusiver nationaler Dialog ist unerlässlich, der Wurzelprobleme wie Machtteilung, Identität, Gerechtigkeit, Land, Verfassung und Föderalismus angeht. Die Einbeziehung aller politischen Akteure, Zivilgesellschaft und Vermittler gewährleistet breite Legitimität. Äthiopier erklären: „Wir haben nichts von Krieg zu gewinnen und alles zu verlieren.“ Frieden, so ihr Argument, erfordert Mut und Versöhnung, keine Konfrontation.

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