Dürre verschärft sich im Süden und Osten Äthiopiens für dritte Saison in Folge

Das Ausbleiben der Regenfälle für die dritte Saison in Folge hat die Dürre im Süden und Osten Äthiopiens verschlimmert. Dies hat zu schweren Nahrungsmittelknappheit und Unterernährung geführt, die Millionen betreffen, insbesondere in vulnerablen Gebieten wie den Regionen Borena und Somali. Internationale Unterstützung ist dringend erforderlich, um eine humanitäre Katastrophe abzuwenden.

Die Dürre hat kritische Ausmaße im Süden und Osten Äthiopiens sowie in den benachbarten Gebieten Somali und Borena erreicht. Das vollständige Ausbleiben der erwarteten Regenfälle von Oktober bis Januar 2025 hat Millionen in schwere Nahrungsmittelknappheit und Unterernährung gestürzt. Während die zentralen und nördlichen Regionen von guten Meher-Regen profitierten, hat der Mangel in der Deyr/Hagaya-Saison im Süden die Viehzüchter, die auf Vieh angewiesen sind, verwüstet.

In den südlichen und östlichen Zonen der Somali-Region sowie in Borena und Bale halten Niederschlagsdefizite für die zweite und dritte Saison in Folge an. Die Mengen liegen hier 70 % unter dem Durchschnitt – die niedrigsten seit 1973 aufgezeichneten Werte. Besonders in den Qolama-Gebieten des östlichen Harerge könnte bis Anfang 2026 eine IPC-Phase-4-Lebensmittelunsicherheit eintreten.

Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) sind bis zu 95 % der Weidelandschaften im Mandera-Dreieck, das Äthiopien, Kenia und Somalia umfasst, ausgetrocknet. Erhöhte Temperaturen, die den Regenmangel verschärfen, haben Böden degradiert, Bäume verdorren lassen und Wasser sowie Futter für das Vieh unzugänglich gemacht. Dies hat Tiersterben ausgelöst und die Milchproduktion gestoppt, was über 2,5 Millionen Kinder mit akuter Unterernährung schwer trifft.

Wassermangel und Weidemangel haben zu flächendeckender Vertreibung geführt, wobei mehr als 55.800 Flüchtlinge aus Somalia in die Grenzgebiete Gashamo und Bok in Äthiopien eingedrungen sind. Frauen und Kinder sind auf langen Märschen nach Wasser erhöhten Risiken für körperliche Gewalt und Schulunterbrechungen ausgesetzt. Der neueste IPC-Bericht fordert globale Interventionen, um zu verhindern, dass die Dürre 2026 zu einer humanitären Katastrophe eskaliert, und stellt fest, dass bisher nur 24 % der benötigten Hilfsgelder gesichert wurden.

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