Eine frische Warnung der Katastrophenbehörden signalisiert Probleme für Millionen Menschen in Äthiopien. Die Bega-Saison hat in Schlüsselregionen unterdurchschnittlichen Regen gebracht, was zu wachsender Ernährungsunsicherheit in 12 Bezirken führt. Beamte warnen, dass dies über 10 Millionen Menschen betreffen könnte, da Ernten und Weiden verdorren.
Die Katastrophenbehörden Äthiopiens haben eine neue Warnung über eine entstehende humanitäre Krise wegen schlechter Regenfälle in der Bega-Saison von Oktober bis Dezember herausgegeben. Diese Periode ist entscheidend für Landwirte und Hirten, da sie die wesentliche Feuchtigkeit für Feldfrüchte und Viehweiden liefert. Diesjährige Niederschläge waren jedoch unregelmäßig und unterdurchschnittlich in mehreren Schlüsselbereichen. Die Warnung hebt 12 Bezirke in den Regionen Oromia, Somali und Southern hervor, wo die Ernährungsunsicherheit zunimmt. Während Ernten scheitern und Weiden austrocknen, bedroht die Lage die Lebensgrundlage von Gemeinschaften, die auf Ackerbau und Viehzucht angewiesen sind. Behörden schätzen, dass mehr als 10 Millionen Menschen betroffen sein könnten, falls die Trends ohne Eingriff anhalten. Der Bericht vom 17. Januar 2026 von Nahom Ayele für Addis Fortune unterstreicht die stockende Reaktion auf diese wiederkehrenden Dürresignale. Erfahrungen mit ähnlichen Wetterlagen in der Vergangenheit haben die Notwendigkeit schneller Maßnahmen zur Schadensminderung gezeigt, doch Herausforderungen bei der rechtzeitigen Hilfe für vulnerable Gebiete bestehen weiter.