Nach ersten Aussagen europäischer Offizieller versammelten sich Fußballführer am 20. Januar zum Jubiläums-Event des ungarischen Verbands, um eine koordinierte Reaktion auf einen möglichen Boykott der WM 2026 wegen Donald Trumps Drohungen gegen Grönland zu besprechen. Es gab keine Zusagen, doch Quellen heben wachsende Kohäsionsbemühungen hervor, während öffentliche Petitionen an Fahrt gewinnen.
Die sich entfaltende Kontroverse um die Drohungen des US-Präsidenten Donald Trump, Grönland – ein dänisches Territorium und UEFA-Mitglied – zu annektieren, wirft weiterhin einen Schatten auf die FIFA-WM 2026, die hauptsächlich in den USA ausgetragen wird. Wie zuvor berichtet, haben Vertreter aus Frankreich, Deutschland und den Niederlanden die Einhaltung der FIFA/UEFA-Richtlinien betont, ohne Boykotte zu unterstützen, inmitten einer niederländischen Petition mit nahezu 120.000 Unterschriften. nnNeue Entwicklungen ergaben sich am 20. Januar 2026 auf der Jubiläumsfeier des Ungarischen Fußballverbands, wo Leiter der nationalen UEFA-Verbände inoffizielle Gespräche über eine einheitliche Haltung führten. Quellen sprechen von einem Drang zur Solidarität, insbesondere nach Trumps Mitternachtsankündigung am Mittwoch, keine Gewalt anzuwenden, sondern ein „Deal“ anzustreben – eine Position, die angesichts seiner früheren Rhetorik skeptisch aufgenommen wird. nnGeneralsekretär des niederländischen Verbands Gijs de Jong wiederholte am 21. Januar, dass die KNVB die Entwicklungen mit FIFA, UEFA und Regierungspartnern beobachtet und den Fokus der Spieler auf Fußball, Dialog und Verbindung priorisiert. Sie würden nicht reisen, falls verboten, unterließen aber proaktive Boykottaufrufe. nnDie französische Sportministerin Marina Ferrari bestätigte am 21. Januar keine aktuellen Boykottpläne, während die Deutsche Christiane Schenderlein auf die Verbände verwies. In Anlehnung an die Ausschlusssperre Russlands 2022 nach der Ukraine-Invasion betonen die Führer Flexibilität angesichts der Verbindungen Trumps zum FIFA-Präsidenten Gianni Infantino, einschließlich eines Friedenspreises im Dezember 2025. nnVorläufig bleiben Boykottgespräche hypothetisch, doch der europäische Fußball rüstet sich auf Eskalationen vor dem Turnierstart am 11. Juni.