Der auf Spionageabwehr spezialisierte R. Gautama Wiranegara hat die Regierung dazu aufgefordert, die vollständige Chronologie der Versiegelung von Tiffany & Co.-Filialen durch die Generaldirektion für Zoll und Verbrauchsteuern offenzulegen, die zu einer Forderung in Höhe von 97,49 Milliarden IDR führte.
Gautama stellte fest, dass die Öffentlichkeit widersprüchliche Signale von staatlichen Institutionen hinsichtlich der Grundlage für die Versiegelung vor Abschluss der Prüfung sowie der tatsächlichen Prüfungsergebnisse wahrnimmt. Die Tiffany & Co.-Filialen in exklusiven Einkaufszentren in Jakarta wurden ab Februar 2026 versiegelt. Die Nachprüfung der Importe ergab eine Nachforderung in Höhe von 18,99 Milliarden IDR für nicht gezahlte Einfuhrzölle und Steuern sowie 78,5 Milliarden IDR an Verwaltungssanktionen. Er betonte, dass eine Versiegelung keine gewöhnliche Verwaltungsmaßnahme sei, und forderte detaillierte Erklärungen von den ersten Erkenntnissen bis hin zu den Gründen für die Forderung, um Spekulationen zu vermeiden. Laut Gautama verbleibt der Fall im Bereich schwerwiegender Verwaltungsverstöße und nicht im Bereich strafbarer Handlungen.