Ezemvelo KZN Wildlife teilte dem Parlament mit, dass 1.220 Elefanten aus Reservaten in KwaZulu-Natal entfernt werden müssen, wobei eine Keulung für jene wahrscheinlich ist, die nicht umgesiedelt werden können.
Am 25. Juni sprach der wissenschaftliche Leiter von Ezemvelo, Ian Rushworth, vor dem Umweltausschuss des Parlaments. Er erklärte, dass die Möglichkeiten zur Umsiedlung begrenzt seien und die Provinzbehörde die Keulung genehmigt habe.
Rushworth sagte vor den Abgeordneten: „Wir müssen anfangen, über tödliche Kontrollmaßnahmen zu sprechen.“ Er argumentierte, dass die Keulung auf humane Weise durchgeführt werden sollte und schlug vor, dass sie eine Industrie basierend auf Fleisch, Häuten und Elfenbein schaffen könnte.
Ein hochrangiger Beamter des Umweltministeriums wies Behauptungen über Verzögerungen bei den Genehmigungen zurück. Die EMS Foundation widersprach der Präsentation am nächsten Tag und wies darauf hin, dass die Managementpläne für die Reservate im Jahr 2022 ausgelaufen seien.
Die Abgeordneten stellten zudem die Aussagen von Ezemvelo zur Immunokontrazeption in Frage und verwiesen auf deren erfolgreichen Einsatz in 50 südafrikanischen Reservaten bei mehr als 1.800 Elefanten.