Vantara, eine Wildtier-Auffangstation im indischen Jamnagar (Gujarat), hat angeboten, 80 Flusspferde aus Kolumbien aufzunehmen, für die ein Tötungsbeschluss vorliegt. Das Zentrum, das sich im Besitz von Anant Ambani befindet, gibt an, die Tiere in einer speziell dafür gestalteten Umgebung unterbringen zu wollen. Kolumbien hatte die Tötung am 13. April genehmigt.
Vantara, ein 3.500 Hektar großes Wildtier-Rettungs- und Rehabilitationszentrum in Jamnagar, Gujarat, hat angeboten, 80 Flusspferde aus Kolumbien aufzunehmen, die eingeschläfert werden sollen. Die Einrichtung gehört Anant Ambani, dem Sohn des Reliance-Vorsitzenden Mukesh Ambani. Vantara erklärte, man werde die Tiere in einer „speziell entworfenen und angereicherten Umgebung“ unterbringen.
Die kolumbianische Regierung genehmigte die Tötung am 13. April und stellte 7,2 Milliarden Pesos für die regionalen autonomen Körperschaften Cornare, Corantioquia, Corpoboyacá und CAS bereit. Die Flusspferde stammen von den Tieren ab, die ursprünglich von Pablo Escobar eingeführt worden waren.
Das Angebot kommt inmitten von Diskussionen darüber, ob eine Umsiedlung der invasiven Flusspferde nach Indien die Managementprobleme Kolumbiens lösen könnte. Es bleiben jedoch Fragen zur Kapazität von Vantara bestehen, 80 Wildtiere unterzubringen.