Die französische Regierung fordert eine verbesserte europäische Koordinierung zur Bekämpfung der Asiatischen Hornisse und der Elektrischen Ameise. Sie wird ihre Vorschläge am Donnerstag in Luxemburg präsentieren.
Das Ministerium für den ökologischen Wandel teilte am Mittwoch mit, dass Frankreich einen stärker koordinierten operativen Austausch auf europäischer Ebene wünsche. Es existieren bereits Texte, doch Paris empfiehlt, einige Testarten für eine koordinierte Ausrottung auszuwählen. Die Regierung unterscheidet zwischen Arten, die bereits weit verbreitet sind, wie die 2004 erstmals in Frankreich entdeckte Asiatische Hornisse, und solchen, die erst kürzlich aufgetreten sind, wie die seit 2022 gesichtete Elektrische Ameise. Für erstere befürwortet sie eine Kultur der Anpassung, um die Auswirkungen zu minimieren. Den Behörden zufolge erwarten die Bürger konkrete Antworten auf die dauerhafte Präsenz dieser Insekten. Frankreich schlägt zudem vor, die Arten nach ihren Umweltauswirkungen zu klassifizieren, um die Ressourcen auf die bedrohlichsten zu konzentrieren.