Der Berliner Schauspieler Frederick Lau verbringt zunehmend mehr Zeit zu Hause mit seiner Familie und meidet Events. Der 36-Jährige erklärt, dass er mit dem Alter die Freuden des häuslichen Lebens entdeckt hat. Nur bei wichtigen Anlässen oder mit seinen Kindern geht er noch aus.
Frederick Lau, bekannt aus Filmen wie «Victoria» und Serien wie «4 Blocks», hat sich verändert. Früher wollte er alles erleben und fürchtete, etwas zu verpassen. «Eine Zeit lang wollte ich so viel wie möglich erleben und hatte Angst, irgendwas zu verpassen. Das hat sich mittlerweile gelegt», sagt er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Mit 36 Jahren freut er sich nach intensiven Arbeitsphasen einfach darauf, zu Hause zu sein.
Heute besucht er Veranstaltungen nur noch, wenn sie essenziell sind, Freunde bitten oder er Premieren von Kinderfilmen mit seinen Kindern genießt. «Ich habe für mich herausgefunden, dass es mich wirklich glücklich macht, bei meiner Familie zu sein», betont Lau. Er ist mit der Moderatorin Annika Lau verheiratet und hat drei Kinder.
Dreharbeiten trennen ihn jedoch oft monatelang von der Familie – zuletzt 2,5 Monate auf Mallorca. Bei der Rückkehr muss er sich neu einbringen: «Wenn ich dann wieder nach Hause komme, muss ich bei meiner Frau und meinen Kindern erst einmal wieder darum kämpfen, dass ich Teil der Familie bin. Es funktioniert ja ganz gut ohne mich.» Er erwartet eine freudige Begrüßung, doch der Alltag mit Schule und Arbeit dominiert. Lau bemüht sich um gemeinsame Aktivitäten wie Wochenendausflüge oder das Fällen eines Weihnachtsbaums, um zu zeigen: «Ich bin da, ich liebe euch.»
Diese Balance zwischen Beruf und Privatleben prägt sein aktuelles Leben und unterstreicht seine Wertschätzung für familiäre Bindungen.