Die Schauspielerin Senta Berger ist vor einer Lesung in Hamburg schwer gestürzt und hat sich einen komplizierten Oberschenkelbruch zugezogen. Sie wurde operiert, und ihr Sohn Simon Verhoeven berichtet von einer Genesung den Umständen entsprechend. Ein geplanter Auftritt in Kiel wurde abgesagt.
Senta Berger, die 84-jährige Schauspielerin aus München, stürzte sich am Freitagnachmittag in der Hamburger Laeiszhalle von einer Plattform, während sie einen Soundcheck für die Lesung „Loriot - Szenen einer Ehe“ mit Friedrich von Thun durchführte. Dabei zog sie sich einen komplizierten Oberschenkelbruch zu und musste operiert werden. Ihr Sohn, der Filmemacher Simon Verhoeven, bestätigte dies der Deutschen Presse-Agentur und sagte: „Es geht ihr den Umständen entsprechend gut.“
Der Unfall ereignete sich kurz vor dem Auftritt. Verhoeven, der sich derzeit in Hamburg aufhält, fügte hinzu: „Wir werden sehen, wie schnell sie jetzt wieder auf die Beine kommt.“ Die umtriebige Künstlerin steht vor Herausforderungen bei ihrer Genesung, da sie ab dem 29. Januar in dem von ihrem Sohn inszenierten Film „Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ nach einem Roman von Joachim Meyerhoff zu sehen ist. Die Premiere war für den 27. Januar in München geplant, die sie nun wahrscheinlich verpassen wird.
„Natürlich ist sie traurig, auch wegen der vielen anstehenden Termine zu unserem Film, die sie jetzt wohl verpassen wird“, berichtete Verhoeven. „Aber sie ist ja eine Kämpferin und vielleicht kommt sie schneller zurück, als man denkt, wir hoffen es sehr.“ Sein einziger Wunsch sei: „Die Genesung ist jetzt das Einzige, was zählt.“ Als Folge des Sturzes wurde der Loriot-Abend mit Berger und von Thun am 18. Januar 2026 im Konzerthaus am Schloss in Kiel abgesagt.