GameStop-Geschäftsführer Ryan Cohen wies in einem Bloomberg-Interview Bedenken hinsichtlich des Endes physischer Videospiel-Discs zurück. Er bezeichnete Sonys geplanten Rückzug von physischen PlayStation-Spielen als für den Einzelhändler irrelevant.
Cohen erklärte, die Entwicklung spiele „überhaupt keine Rolle“ und sei „völlig, völlig irrelevant“. Die Äußerungen folgten auf Sonys Ankündigung, die Produktion neuer physischer PlayStation-Spiele ab 2028 einzustellen.
GameStop hat seine Abhängigkeit von Spieleverkäufen bereits reduziert; diese machen mittlerweile 18 Prozent des Umsatzes aus. Sammelkarten und Spielzeug tragen 41 Prozent zum Geschäft bei.
Cohen bekräftigte zudem das Interesse an der Übernahme von eBay für etwa 55 Milliarden Dollar – ein Vorschlag, den das Unternehmen im Mai ablehnte. Er deutete an, dass ein fusioniertes Unternehmen ein „1-Billionen-Dollar-Geschäft“ werden könnte, und lehnte eine Stellungnahme zum Start von Grand Theft Auto 6 im November ab.