Ubisoft-Chef Yves Guillemot hat sich während der jüngsten Telefonkonferenz des Unternehmens zu Sonys Plan geäußert, PlayStation-Discs bis 2028 auslaufen zu lassen. Er wies auf Vor- und Nachteile hin, prognostizierte jedoch nur begrenzte Auswirkungen auf die Branche.
Guillemot erklärte, dass der Wandel zu reinen digitalen Verkäufen am PC dazu beigetragen habe, den Markt zu erweitern. Er fügte hinzu, dass der Verzicht auf physische Datenträger den Druck auf die Hardwarekosten verringern und Konsolen erschwinglicher machen würde. Der Manager erkannte die Kompromisse an, kam jedoch zu dem Schluss, dass die Änderung die Branche nicht allzu sehr stören werde. Sonys Schritt zielt darauf ab, mehr Umsatz zu behalten, indem Abzüge für Einzelhändler und Plattformbetreiber vermieden werden. Ubisoft meldete für das Quartal einen Umsatzrückgang von fast 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr inmitten einer Umstrukturierung. Das Remake Assassin's Creed Black Flag: Resynced hat sich über 3,5 Millionen Mal verkauft und die Ziele für das Gesamtjahr übertroffen.