Nach dem Start von vier Astronauten zur Mondmission Artemis 2 hat Bundesforschungsministerin Dorothee Bär die Rolle Deutschlands hervorgehoben. Sie betonte, dass Technik 'Made in Germany' ein zentraler Bestandteil des Raumschiffs sei. Bald soll ein deutscher Esa-Astronaut als erster Europäer zum Mond fliegen.
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär hat nach dem erfolgreichen Start der vier Astronauten zur Mondmission Artemis 2 die deutsche und europäische Beteiligung betont. "Deutschland sei mit an Bord", teilte die CSU-Politikerin mit.
Das European Service Module (ESM), dessen Endmontage in Deutschland erfolgt, sichert die Energieversorgung und den Antrieb für den Flug zum Mond. Bär nannte es ein Beispiel für die europäische Wettbewerbsfähigkeit, mit wesentlichen Bauteilen aus Deutschland. "Das zeigt: Wir sind ein Top-Technologieland", sagte sie.
Esa-Chef Josef Aschbacher verkündete kürzlich, dass Deutschland als erstes Land für Esa-Astronauten bei Mond-Missionen an der Reihe sei. Wer genau fliegen wird, ist noch nicht entschieden. Die deutschen Astronauten Alexander Gerst (49) und Matthias Maurer (56) haben wiederholt ihr Interesse an einem Mondflug bekundet.
Bär fügte hinzu: "Und schon bald wird ein deutscher Esa-Astronaut als erster Europäer unterwegs zum Mond sein."