Regierung erläutert Migrationsplan nach erstem Abschiebeflug ab Iquique

Am Donnerstag wurden 40 ausländische Staatsangehörige in dem ersten Flug unter der Regierung von Präsident José Antonio Kast von Iquique nach Bolivien, Ecuador und Kolumbien abgeschoben. Unterstaatssekretär des Innern Máximo Pavez und der nationale Migrationsdirektor Frank Sauerbaum stellten den Plan zur Migrationskontrolle vor, der verstärkte Flüge und Kontrollen vorsieht. Sie betonten, dass die Operation von der derzeitigen Regierung geplant wurde.

Am Donnerstag um 7:30 Uhr starteten 40 Personen von Iquique aus: 19 Kolumbianer, 17 Bolivianer und 4 Ecuadorianer. Unter ihnen waren 26 Personen, die aufgrund administrativer Ausweisungen abgeschoben wurden, und 14 aufgrund gerichtlicher Anordnungen wegen Straftaten wie schwerem Raub, Gewaltanwendung, Hehlerei und Verstößen gegen das Drogengesetz, so Sauerbaum.

Pavez erläuterte den Plan zur Migrationskontrolle: eine höhere Frequenz von Abschiebeflügen, verstärkte Kontrollen der Migrationsgesetze, eine verstärkte Grenzkontrolle in der Macrozona Norte, Aufzeichnungen über Ausreisen sowie zweiwöchentliche Ausweisungen. Zudem soll ein Mechanismus für freiwillige Ausreisen entwickelt werden.

"Die Umsetzung von Ausweisungen für alle Nationalitäten hat Priorität", erklärte Pavez und stellte klar, dass es keine Präferenzen gebe und sich die Bemühungen auf die konsularische Logistik konzentrierten, auch im Fall von Venezuela trotz fehlender diplomatischer Beziehungen.

Sauerbaum merkte an, dass seit der Wahl von Kast 2.180 Venezolaner das Land freiwillig verlassen haben. Im ersten Monat der Regierung wurden 156 Ausweisungen vollzogen – 33 % mehr als im Jahr 2022 –, womit die Gesamtzahl mit diesem Flug auf 196 stieg, hauptsächlich Kolumbianer.

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