Am Freitag, den 24. Juli, bezog ein Konvoi aus 280 Wohnwagen von Reisenden einen Gemeindegrund in Guérande, nachdem die Polizei ihre Versuche, sie zu stoppen, eingestellt hatte.
Die Behörden im Département Loire-Atlantique waren alarmiert worden, nachdem die Gruppe am selben Tag aus Givrand in der Vendée vertrieben worden war. Gendarmen und die Präfektur verfolgten den Konvoi den ganzen Tag über, um eine illegale Ansiedlung zu verhindern. Gegen Abend wurde der Einsatz angesichts wiederholter Versuche abgebrochen. Die Fahrzeuge besetzten daraufhin ein gemeindeeigenes Grundstück ohne weiteres Eingreifen. Der Bürgermeister von Guérande äußerte seinen Ärger und erklärte, der Staat habe ihn vor vollendete Tatsachen gestellt. Die Präfektur bestätigte, dass die wiederholten Versuche einer widerrechtlichen Landnahme letztlich erfolgreich waren.