Die Schlagerstar Helene Fischer, 41, lehnt weitreichende Schönheitseingriffe wie Botox ab, um ihre emotionale Glaubwürdigkeit als Sängerin zu wahren. Sie freut sich auf ihre Rückkehr auf die Bühne nach der Babypause. Ihre Tour startet im Juni.
Helene Fischer hat in einem Interview mit der Zeitschrift »Gala« erklärt, dass sie Botox und Filler nur akzeptiert, wenn sie das Wohlbefinden steigern. »Wenn Botox oder Filler helfen, sich in der eigenen Haut wohler zu fühlen, ist das völlig legitim«, sagte sie. Dennoch finde sie es schön, wenn Menschen ihr Alter zeigen: »Ich finde es ganz schön, wenn man Menschen das Alter ansieht.«
Als Sängerin betonte Fischer die Bedeutung facialer Emotionen. »Als Sängerin transportiere ich Emotionen – im Gesicht, in jeder Nuance. Wenn ich da zu viel glätten würde, hätte ich Sorge, an Glaubwürdigkeit zu verlieren«, erklärte sie. »Ich möchte, dass mein Publikum meine Gefühle lesen kann, wenn ich singe.«
Nach der Geburt ihrer zweiten Tochter im vergangenen Jahr kehrt Fischer im Sommer auf die Bühne zurück. Sie berichtete von neuer Gelassenheit: »Mit den Jahren wächst eine innere Ruhe – und die Balance zwischen dem jungen Wilden in mir und der Freiheit, nicht mehr alles mitmachen zu müssen.« Sie freue sich auf die Auftritte: »Nach dieser stillen und leisen Zeit endlich wieder laut sein zu dürfen, mich mit meinem Publikum zu vereinen und diese Energie zu teilen, fühlt sich schon jetzt großartig an.«
Die »360 Grad Stadion Tour 2026« beginnt am 10. Juni in Dresden mit 14 Stationen in Deutschland, Amsterdam, Wien und Zürich. Der Abschluss ist am 17. Juli in der Münchner Allianz-Arena.