Der deutsche Drohnenhersteller Helsing schließt eine Kooperation mit dem norwegischen Rüstungskonzern Kongsberg. Ziel ist es, Europa im Bereich der weltraumgestützten Militär-Aufklärung unabhängig von den USA zu machen. Die Bundeswehr könnte von diesem Projekt profitieren.
Helsing, ein führender deutscher Hersteller von Drohnen, hat eine Partnerschaft mit Kongsberg, einem norwegischen Rüstungskonzern, angekündigt. Diese Kooperation soll Europa ermöglichen, unabhängig von den Vereinigten Staaten eine eigene Fähigkeit für Militär-Aufklärung aus dem Weltraum aufzubauen. Bisher hängt die europäische Verteidigung stark von US-Technologien ab, doch dieses Projekt strebt Autarkie an.
Die Initiative zielt darauf ab, Weltraumtechnologien für Aufklärungszwecke zu entwickeln, die speziell auf europäische Bedürfnisse abgestimmt sind. Durch die Zusammenarbeit von Helsing und Kongsberg werden Ressourcen gebündelt, um innovative Lösungen zu schaffen. Die Bundeswehr, als eine der potenziellen Nutzerinnen, könnte von verbesserter Unabhängigkeit in der Verteidigung profitieren.
Diese Entwicklung unterstreicht den Trend hin zu stärkerer europäischer Souveränität in der Rüstungsindustrie, insbesondere im sensiblen Bereich der Raumfahrt und Aufklärung.