Sturm Dave traf Schonen und die schwedische Westküste mit starken Winden und führte zu hunderten Versicherungsmeldungen. Folksam erwartet etwa halb so viele Schadensfälle wie nach Sturm Johannes im Jahr 2025, während If und Trygg-Hansa bisher jeweils etwa 300 Meldungen verzeichnen. Zu den häufigsten Schäden zählen umgestürzte Bäume sowie Probleme an Dächern von Wohnhäusern und Ferienhäusern.
Sturm Dave fegte über Schonen und die schwedische Westküste hinweg, wobei der SMHI an Küstenstationen Böen in Orkanstärke registrierte. In Göteborg erreichten die Winde Geschwindigkeiten von 29 Metern pro Sekunde, was dazu führte, dass 30.000 Haushalte ohne Strom waren und Fährverbindungen gestrichen wurden. Schonen lag am südlichen Rand des Sturms, doch in den Küstengebieten traten dennoch Winde in Sturmstärke auf.
Versicherungsunternehmen bearbeiten derzeit zahlreiche Schadensmeldungen. Marcus Haglund, Pressesprecher bei Folksam, schätzt, dass Dave etwa halb so viele Fälle verursachen wird wie Johannes, der über Weihnachten 2025 in Nordschweden 1.000 Schadensmeldungen zur Folge hatte. „Dave war nicht so langanhaltend und hat nicht so viele Gebiete betroffen“, sagte er.
Sowohl If als auch Trygg-Hansa haben bisher jeweils rund 300 Meldungen erhalten. Emma Nilsson, Pressechefin bei If, berichtet, dass umgestürzte Bäume die häufigste Schadensursache zu sein scheinen. Cecilia Magnusson von Trygg-Hansa erläutert Schäden an Villen und Ferienhäusern, wie etwa auf Häuser gestürzte Bäume und abgedeckte Dachziegel, sowie Schadensmeldungen bei Fahrzeugen und Gewerbeimmobilien.
Tobias Håkansson von Folksam rät betroffenen Hausbesitzern, Schäden provisorisch abzudecken, um eine Verschlimmerung zu verhindern, warnt jedoch vor damit verbundenen Risiken. Haus- und Villenversicherungen decken Sturmschäden ab einer Windgeschwindigkeit von über 21 Metern pro Sekunde ab, wobei in bestimmten Policen auch Schäden an Gärten und Bäumen eingeschlossen sind.