Die Direktorin des Hospital Universitario del Valle (HUV), Irene Torres, hat öffentlich gemacht, dass Vertreter von Emssanar, Asmet Salud und Coosalud unrechtmäßige Zahlungen fordern, um Auszahlungen für bereits erbrachte Leistungen freizugeben.
Torres erklärte, dass das Krankenhaus sich weigerte, diese Zahlungen zu leisten, woraufhin die EPS (Entidades Promotoras de Salud) die Überweisungen einstellten. Dem Krankenhaus entgingen dadurch mehr als 30 Milliarden Pesos, was sich negativ auf Gehaltszahlungen und den Einkauf von medizinischem Material auswirkt. Emssanar, Asmet Salud und Coosalud machen fast 70 Prozent der im HUV behandelten Patienten aus, was etwa 23.000 Nutzern entspricht. Die historischen Außenstände von Emssanar gegenüber dem Krankenhaus belaufen sich auf über 213 Milliarden Pesos. Als Maßnahme hat das HUV die ambulanten, chirurgischen und geplanten Leistungen für Versicherte von Emssanar ausgesetzt; diese werden nur noch in Notfällen versorgt. Torres merkte an, dass im selben Zeitraum eine andere private Einrichtung 30 Milliarden Pesos erhalten habe.