Die nationale Gesundheitsaufsichtsbehörde hat von Nueva EPS, Salud Total, Sanitas und EPS Sura die Umsetzung dringender Maßnahmen zur Reduzierung von Wartezeiten bei Arztterminen gefordert, nachdem im Juli Tausende Beschwerden eingegangen waren.
Die Aufsichtsbehörde ordnete an, dass die vier Gesundheitsdienstleister einen verbindlichen Plan zur Entlastung der Terminpläne, Verkürzung der Wartezeiten und Bearbeitung von Rückständen umsetzen müssen. Zum 10. Juli verzeichnete Nueva EPS 8.328 PQRD-Beschwerden, gefolgt von Salud Total mit 8.062, Sanitas mit 7.576 und Sura mit 7.546. Zusammen machen diese 55,32 % der landesweiten Gesamtzahl aus. Juan David Duque, stellvertretender Superintendent für den Schutz der Nutzer, erklärte, dass die rechtzeitige Vergabe von Terminen ein Recht der Patienten und eine Pflicht der EPS sei. Er bezeichnete es als inakzeptabel, dass Nutzer sich an die Aufsichtsbehörde wenden müssen, um medizinische Versorgung zu erhalten. Die Behörde warnte, dass die Nichteinhaltung Inspektions-, Überwachungs- und Kontrollprozesse auslösen werde, die Verwaltungsstrafen nach sich ziehen könnten. Zudem kündigte sie eine dauerhafte Überwachung der Beschwerden an, um einen rechtzeitigen Zugang zu Gesundheitsleistungen sicherzustellen.