Die nationale Gesundheitsaufsichtsbehörde ordnete die Schließung der Dienstleistungen für plastische Chirurgie, Ästhetik und Pharmazie der Klinik Láser Surgical in Bogotá an, da diese gegen eine zuvor erlassene Vorsichtsmaßnahme verstoßen hatte.
Am 29. Mai 2026 verhängte die Supersalud eine Vorsichtsmaßnahme, mit der die Dienstleistungen bis zur Überprüfung der Zulassungsbedingungen ausgesetzt wurden. Die Entscheidung folgte auf Beschwerden von sechs Patienten über Unregelmäßigkeiten bei der Betreuung, Inkonsistenzen in den Krankenakten und Unzufriedenheit mit den chirurgischen Ergebnissen. Am 5. Juni inspizierten die Behörden mit Unterstützung der Nationalpolizei nach Bürgerhinweisen den Standort. Sie stellten fest, dass die Klinik den Betrieb trotz des Verbots wieder aufgenommen hatte. Die Supersalud stufte die Unregelmäßigkeiten als kritisch ein und wird die vorrangige Zuständigkeit übernehmen, um die Einhaltung der getroffenen Maßnahmen zu überprüfen.