Der Gesundheitsausschuss des Senats hat sich darauf geeinigt, die Haushaltskürzung von 2,5 % im Gesundheitsministerium abzulehnen. Unterstaatssekretär Julio Montt verteidigte vor Senatoren und Gewerkschaften die geplanten Effizienzmaßnahmen.
Der Gesundheitsausschuss des Senats trat am 19. Mai zusammen und billigte einstimmig die Ablehnung der vom Finanzministerium angeordneten Anpassung in Höhe von 413 Milliarden Pesos.
Der Unterstaatssekretär für Gesundheitsnetzwerke, Julio Montt, erklärte, dass die Kürzung darauf abziele, die Effizienz zu steigern und Fehlzeiten zu kontrollieren. Er erläuterte, dass 3,947 Milliarden Pesos aus dem APS-Universalprogramm pausiert und auf das Krebsscreening umgeleitet werden sollen, ohne die grundlegende Pro-Kopf-Finanzierung zu beeinträchtigen.
Der Ausschussvorsitzende Juan Luis Castro kritisierte die Abwesenheit des Finanzministers und erklärte, dass im Gesundheitswesen kein einziger Peso entbehrlich sei. Vertreter von Confusam und der Ärztekammer äußerten ihre Ablehnung und riefen zur Einheit auf.
Auch Bürgermeister wie Sebastián Sichel und Maximiliano Luksic äußerten Besorgnis über die Auswirkungen auf die medizinische Grundversorgung.