Andrea Johnson, Leiterin der Investigating Directorate Against Corruption, sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert, Informationen an einen in einer Beschwerde genannten Polizeibeamten weitergegeben zu haben. Eine ministerielle Stellungnahme hat Bedenken hinsichtlich der Glaubwürdigkeit der Einheit aufgeworfen.
Die Vorwürfe gegen Johnson kamen bei der Madlanga-Untersuchungskommission ans Licht. Die Kommission untersucht Behauptungen über ein kriminelles Kartell, das staatliche Strukturen unterwandert. Ein zentraler Vorwurf lautet, dass Johnson Details einer Strafanzeige an den hochrangigen Crime-Intelligence-Beamten Feroz Khan weitergegeben habe, der in der Beschwerde namentlich genannt wird.
In Johnsons Lebenslauf, der letztes Jahr im Rahmen ihrer Kandidatur als National Director of Public Prosecutions eingereicht wurde, sind Treffen mit der Crime Intelligence aufgeführt und Khemraj Behari als Referenz genannt. Behari, Leiter der Rechtsabteilung bei Ekurhuleni Metro, wurde kürzlich festgenommen. Johnson hat erklärt, sie habe nichts zu verbergen und habe Behari in der Zwischenzeit aus ihren Referenzen entfernt.
Am 17. Juli 2026 trafen Justizministerin Mmamoloko Kubayi und der National Director of Public Prosecutions Andy Mothibi mit Johnson zusammen, um die Bedenken hinsichtlich der Glaubwürdigkeit der IDAC zu erörtern. Sie erklärten, dass praktische Lösungen zu einem späteren Zeitpunkt mitgeteilt würden und appellierten an die Öffentlichkeit, die Einheit weiterhin zu unterstützen.