Die Madlanga-Untersuchungskommission hörte am 22. Juli 2026 Beweise, die einen Einbruch im Jahr 2021 im Haus der Journalistin Marianne Thamm mit Nachrichten des Kriminalnachrichtendienstes in Verbindung bringen, während sich IDAC-Chefin Andrea Johnson Fragen zum Umgang ihrer Behörde mit Beschwerden stellen musste, die zu polizeilichen Festnahmen führten.
Die der Kommission vorgelegten Beweise zeigten, dass Nachrichten von Feroz Khans Geräten die Aktivierung von Gegenmaßnahmen gegen Thamm kurz vor dem Einbruch in ihr Haus in Kapstadt am 13. März 2021 erwähnten. Anwältin Adila Hassim stellte fest, dass der zeitliche Zusammenhang weitere Untersuchungen rechtfertige, obwohl bisher keine schlüssige Verbindung nachgewiesen wurde.
Johnson sagte am selben Tag darüber aus, wie ihr Büro eine eidesstattliche Erklärung des Politikers Fadiel Adams erhielt, die zu den Festnahmen von Kriminalnachrichtendienst-Beamten, darunter Dumisani Khumalo, im Jahr 2025 führte. Sie wies die Vermutung zurück, dass die eidesstattliche Erklärung erzwungen worden sei, und betonte, dass es hinreichende Gründe für das weitere Vorgehen gegeben habe.
Kommissarin Sesi Baloyi stellte die Frage, ob die früh im Prozess ergriffenen invasiven Maßnahmen einem Machtmissbrauch gleichkamen, und verwies auf eine fehlende gesetzliche Grundlage. Johnson gab dazu keinen Kommentar ab.
Die Anhörungen werden voraussichtlich am 23. Juli 2026 fortgesetzt.