Mitten in der jüngsten Definition der Aravalli-Berge durch den Obersten Gerichtshof, die 'strategische Ausnahmen' für den Abbau kritischer Mineralien erlaubt, warnte der Chef des Integrierten Verteidigungsstabes, Air Marshal Ashutosh Dixit, vor Schwachstellen durch Importabhängigkeit. Umweltschützer verurteilen die Abschwächung der Schutzmaßnahmen in diesem ökologisch vitalen Gebirge.
Aufbauend auf dem Befehl des Obersten Gerichtshofs vom 20. November, der die Aravalli-Berge als Landformen definiert, die 100 Meter über die lokale Geländeerhöhung hinausragen – und damit neue Bergbau-Konzessionen einfriert, außer für benannte kritische, strategische und atomare Mineralien – hat die Debatte eskaliert.
Am 23. Dezember betonte Air Marshal Ashutosh Dixit, dass moderne Verteidigungssysteme zuverlässigen heimischen Zugang zu kritischen Mineralien benötigen und Selbstversorgung mit sicheren Lieferketten verknüpft. Er nannte die National Critical Mineral Mission als zentrale politische Unterstützung.
Kritiker, darunter Umweltgruppen und Oppositionsparteien, bezeichnen diese 'strategischen Ausnahmen' als Schlupfloch, das weite Gebiete von Schutzbereichen ausschließen könnte und illegales Bergbau, Verstädterung und Wassermangel verschärfen würde. Der Aravalli-Gebirgszug ist entscheidend für die Grundwasserneuauslastung, die Bekämpfung der Wüstenbildung und die Luftqualität in Delhi-NCR.
Jüngste politische Verschiebungen verstärken die Bedenken: Lockerung von Genehmigungen des Umweltministeriums seit 2014; ein Urteil des Obersten Gerichtshofs im Mai 2025 gegen nachträgliche Genehmigungen, das im November erinnert wurde; ein Büro-Memorandum vom September 2025, das kritische Mineralienprojekte von öffentlichen Konsultationen ausnimmt; und das Forest (Conservation) Amendment Act von 2023, das Ausnahmen erweitert.
Empfehlungen umfassen verbindliche Schiedsverfahren für strategische Ansprüche, kumulative Landschaftsauswirkungsanalysen und Transparenz bei Alternativen wie Importen oder Recycling.