Der indonesische Rennfahrer Julian Johan erzielte positive Ergebnisse bei seinem Debüt beim Dakar Rallye 2026 und belegte den fünften Platz insgesamt in der Dakar Classic-Kategorie sowie den ersten Platz in Iconic Classic. Er fuhr mit dem französischen Navigator Mathieu Monplaisi in einem historischen Toyota Land Cruiser 100. Dieser Erfolg übertraf sein ursprüngliches Ziel, das 14-tägige Rennen über extremes Wüstengelände einfach zu beenden.
Der Dakar Rallye 2026 erstreckte sich über 14 Tage und ca. 8.000 Kilometer durch Wüstensand und felsiges Gelände und brachte Fahrzeuge und Fahrer an ihre Grenzen. Julian Johan, der indonesische Rennfahrer bekannt als Jeje, gab sein Debüt und absolvierte alle Etappen ohne größere Probleme. In der Dakar Classic-Kategorie beendete Julian auf Platz fünf insgesamt unter Dutzenden internationaler Teilnehmer und Platz drei in der Klasse H.2. In der Iconic Classic-Kategorie erzielte er ein noch besseres Ergebnis und gewann mit einem Toyota Land Cruiser 100, der vom französischen Team Compagnie Sahariene vorbereitet wurde. Dieses Fahrzeug stammt aus der Paris-Dakar-Ära Anfang der 2000er Jahre. „Platz fünf insgesamt in der Dakar Classic-Kategorie war eigentlich über die Erwartungen hinaus, da das anfängliche Ziel nur war, das Ziel zu erreichen“, sagte Julian in einer offiziellen Mitteilung am 18. Januar 2026. Er fügte hinzu: „Das Gelände war sehr anspruchsvoll und ungewohnt für einen indonesischen Rennfahrer, daher haben wir jeden Tag vorsichtig gefahren.“ Die Fahrzeugzuverlässigkeit war der Schlüssel zu seinem Erfolg. Der Geschäftsführer von PT Motul Indonesia Energy, Welmart Purba, betonte die Bedeutung hochtechnisierter Schmierstoffe für extreme Bedingungen. „Mit einer hochtechnisierten Schmierstoffformel für extreme Bedingungen soll die Motorleistung bei hohen Temperaturen, hohem Druck und sehr langen Strecken optimal bleiben“, sagte er. Julians Erfolg ist nicht nur ein persönlicher Meilenstein, sondern bereichert auch die indonesische Beteiligung am anspruchsvollsten Rallye der Welt. Er betonte die Motorendurance, um den Rennhythmus zu halten, was Dakar von anderen Rennen unterscheidet.