Die iranische Behesht-Zahra-Friedhofsorganisation hat temporäre Begräbnisstätten für US-Soldaten vorbereitet, die möglicherweise getötet werden, als vorbeugende Maßnahme inmitten regionaler Spannungen. Dies ist ein beispielloser Schritt für die Organisation. Der Standort liegt am Rande Teherans und ist für Tausende potenzieller Opfer ausgelegt.
Die iranische Nachrichtenagentur Mehr berichtete, dass die Behesht-Zahra-Organisation temporäre Begräbnisstätten speziell für US-Soldaten am Rande Teherans vorbereitet hat. Dieser Schritt dient der Vorbereitung auf eine mögliche Eskalation des Konflikts, obwohl der Krieg noch nicht begonnen hat. Die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Organisation erklärte, dass die Maßnahme beispiellos sei und durch regionale Spannungen sowie US-Aktivitäten in der Region getrieben werde. Der Begräbnisplatz umfasst mehrere Tausend Gräber, die ausschließlich für Opfer aus US-Streitkräften in einem hypothetischen Szenario vorgesehen sind. Behesht Zahra ist für den größten Friedhof Teherans zuständig und kümmert sich normalerweise um Dienstleistungen für Zivilisten sowie Notfälle wie Katastrophen oder Massenunfälle. Es ist jedoch das erste Mal, dass die Organisation spezifische Vorbereitungen für ausländische Truppen ankündigt. Es wurden keine offiziellen Details zu Umsetzungsplänen oder weiteren Spezifika gegeben. Die Ankündigung unterstreicht die strategische Bereitschaft Irans angesichts potenzieller Bedrohungen, obwohl Iran betont hat, dass es sich wehren wird, falls es angegriffen wird.