Banco Itaú hat am Mittwoch, den 1. Juli 2026, eine außergerichtliche Mitteilung an das Portal Metrópoles gesendet, in der Schätzungen zur Anzahl der von unrechtmäßigen Abbuchungen über 14 Jahre betroffenen Kunden angefochten werden.
In der Mitteilung erklärte Itaú, dass die Schätzungen von 16 Milliarden bis 33 Milliarden R$ auf arithmetischen Simulationen mit angenommenen Zahlen basieren. Die Bank verwies auf 31.024 Beschwerden, die landesweit bei Verbraucherschutzorganisationen registriert wurden.
Itaú startete zudem die Website Factópoles mit offiziellen Stellungnahmen zu den Berichten. Das Portal Metrópoles antwortete, dass es seine journalistische Pflicht erfüllt habe und forderte Dokumente an, um die Behauptungen der Bank zu belegen.
Metrópoles bot an, eine vom Portal finanzierte Prüfung durchzuführen, um die Girokonten und Kreditkartenabrechnungen der Kunden zu verifizieren. Die Bank bestritt, mit der Unterzeichnung eines Termo de Ajustamento de Conduta mit dem Ministério Público de Minas Gerais ein Schuldeingeständnis abgegeben zu haben.