Jeff Pearces neuer Roman Sabeshya beleuchtet äthiopische Geschichte durch Fiktion

Der in Toronto ansässige Journalist Jeff Pearce, bekannt für seine Sachbücher über Äthiopien, wendet sich nun mit seinem neuen Roman Sabeshya der Fiktion zu. Das Buch verbindet historische Grundlagen mit spekulativen Elementen und untersucht die äthiopische Geschichte aus neuen Perspektiven. Es lässt sich von realen Ereignissen inspirieren und adressiert Fehlvorstellungen über die Vergangenheit des Landes.

In einem Q&A, das in Tadias Magazine vorgestellt wurde, spricht der in Toronto ansässige Journalist Jeff Pearce über seinen neuesten Roman Sabeshya, der die äthiopische Geschichte durch eine fiktionale Linse beleuchtet. Bekannt für Sachbücher wie Prevail, das den Sieg Äthiopiens über die Invasion Mussolinis chroniziert, und The Gifts of Africa, hat Pearce nun die fantastische Fiktion gewagt, um Online-Verzerrungen äthiopischer Narrative zu kontern. „Ich denke, ich hatte endlich das Vertrauen, das Land in der Fiktion anzugehen“, sagte Pearce. „Es ist unglaublich ermutigend... so viele Äthiopier mögen, was ich tue.“ Sabeshya ist in der Zemene-Mesafint-Ära verwurzelt, einer Zeit der Intrigen und Konflikte, die Pearce mit Game of Thrones vergleicht. Der Protagonist Dawit, ein Arzt, navigiert ethische Dilemmata inmitten von Krieg und Heilung und spiegelt Pearces eigene Berichterstattungserfahrungen aus dem Äthiopien-Tigray-Konflikt wider. Er sah Lager für Vertriebene, Schlachtfelder und Gräueltaten wie das Mai-Kadra-Massaker, was seine Abneigung gegen escapistische Fantasy prägte. „Fantasy-Fiktion, wie die Art, die ich früher liebte... das ist purer Escapismus“, bemerkte Pearce. „Jetzt... der Geruch von zerfallenden Leichen ist etwas, das man nicht so schnell vergisst.“ Der Roman kritisiert westliche Medienporträts und echoet, wie die globale Berichterstattung oft äthiopische Perspektiven übersieht. Pearce hofft, dass Leser, die Prevail kennen, die afrozentrierte Erzählung schätzen, ohne auf westliche Protagonisten wie in Shogun zurückzugreifen. Zukünftig schließt Pearce eine Sachbuch-Geschichte des äthiopischen Reiches und ein kreatives Projekt über Haile Selassie ab, wobei er auf ausgewogene Ansichten inmitten polarisierter Meinungen setzt. Sabeshya ist als Taschenbuch auf Amazon erhältlich.

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