Amanda Romares „Judas“ entfacht Debatte über Beziehungen

Amanda Romares neuer Roman „Judas“ ist rasch Gegenstand einer kulturellen Debatte geworden, noch vor seiner vollständigen Veröffentlichung. Das Buch schildert ein angespanntes Zusammenleben in einem rauen Malmö und berührt Themen wie Würgen beim Sex, Ozempic und generationstypische Beziehungsprobleme. Kritikerin Anna Hellsten verteidigt es als konsistenten Generationenroman.

Amanda Romares zweiter Roman „Judas“, veröffentlicht bei Natur & Kultur, knüpft an ihr Debüt „Halva Malmö ...“ an. Die Geschichte folgt Amanda und ihrem Freund Emil in einer wankenden Beziehung, geprägt von routinemäßigen Zärtlichkeiten wie Knoblauchpasta und Seidenlaken, doch unter der Oberfläche brodeln Probleme. Emil konsumiert Drogen rekreationell und lügt darüber, während Amanda sich für seine Gewichtszunahme durch exzessives Gaming schämt und ihn zu Ozempic zwingt. Das Buch erforscht moderne Beziehungen mit Elementen wie Ghosting, bewusstem Dating, Würgen beim Sex, das zu einer Polizeierhebung führt, Panikattacken und Antidepressiva. Der Hintergrund ist ein „hässliches Malmö“ – die Tristesse von Värnhem, die Abgelegenheit von Kirseberg, aggressive Restaurantmenüs wie „Wenn du Koriander nicht magst, VERSCHWINDE“, Gaza-Snacks in der Schlange bei Sibylla auf Möllan und das laute Bar Kiosko. Hellsten beschreibt die Welt als bedrückend, Leser sind erleichtert, wenn das Buch endet. Die Debatte um „Judas“ wurde durch Autorin-Interviews und die frische Netflix-Adaption ihres Debüts angeheizt. Manche sehen das Buch als Beispiel dafür, wie Männer heute hart dargestellt werden, mit Trends wie „peinlich, einen Freund zu haben“ oder dem „Meal-Prep-Mann“. Hellsten kontert, dass Menschen immer über Partner geklagt haben, und weist Göteborgs-Postens Vorwurf der Slapdashigkeit zurück. Stattdessen lobt sie die Präzision der Sprache und kalibrierte Dialoge, vergleicht sie mit Per Hagmans „Cigarett“, Helen Fieldings „Bridget Jones“, Linna Johanssons „Lollo“ und Caroline Ringskog Ferrada-Nolis Texten. Romare etabliert sich als selbstbewusste Generationenautorin, und das Buch endet mit einem schmerzhaften Cliffhanger über Amanda und Emils Zukunft – vielleicht Trennung oder Umzug in ein Haus mit zwei Bädern. Hellsten hofft auf eine schnelle Fortsetzung.

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