Die Kangaru Boys Secondary School im Bezirk Embu wurde nach einem Schülerstreik, der am Sonntagabend begann, auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die meisten Schüler verließen das Schulgelände, was zu Verkehrsbehinderungen in der Stadt Embu führte. Die Ursache für die Unruhen bleibt unklar.
Am Sonntag, dem 22. März 2026, brach an der Kangaru Boys Secondary School im Bezirk Embu ein Streik aus, der zu deren Schließung auf unbestimmte Zeit führte. Videos und Fotos zeigen Schüler, die auf dem Embu-Meru Highway unterwegs sind, um eine Mitfahrgelegenheit nach Hause zu finden. Andere versammelten sich in großen Gruppen in der Stadt Embu, pfiffen und verursachten erhebliche Verkehrsbehinderungen. Die lokalen Behörden und die Schulleitung haben bisher keinen Bericht über die Ursache der Unruhen vorgelegt, die nach wie vor unklar ist, ebenso wenig wurde bekannt, ob Sachschäden entstanden sind. Bereits einige Monate zuvor hatten Schüler einen ähnlichen Ausstand organisiert, bei dem sie behaupteten, ein Lehrer habe einen Mitschüler angegriffen. Dieser Vorfall reiht sich in eine wachsende Zahl von Schulstörungen ein, die seit Jahresbeginn mit Schülerunruhen in Verbindung gebracht werden. Zwei Monate zuvor kündigte das Innenministerium ein hartes Durchgreifen in 15 Bezirken an, darunter Kericho, Nandi, Nakuru, Kitui, Tharaka Nithi, Kakamega, Narok, Kisii, Nyeri, Nyamira, Kajiado, Migori, Kirinyaga, Trans Nzoia und Nairobi. Der Hauptsekretär des Innenministeriums, Raymond Omollo, machte die Ankündigung am 4. Februar im Anschluss an ein Treffen unter dem Vorsitz des Leiters des öffentlichen Dienstes, Felix Koskei. Das Ministerium wird mit dem Bildungsministerium zusammenarbeiten, um die Lage zu überwachen, auf Notfälle zu reagieren und Sachbeschädigungen zu bekämpfen. 'Die Sicherheitsbehörden gehen weiterhin entschlossen gegen die sich entwickelnden Risiken im ganzen Land vor, wobei der Schwerpunkt auf der Bekämpfung der in mehreren Bezirken gemeldeten Unruhen an Schulen liegt, um einen reibungslosen Lernbetrieb zu gewährleisten', erklärte das Ministerium. Diese Themen waren Teil des Sicherheitsberichts für Januar 2026, der von Omollo präsentiert wurde.