Kenia formalisiert Mindestlohnerhöhung um 12 Prozent für Arbeitnehmer

Arbeitsminister Alfred Mutua unterzeichnete am 7. Mai die entsprechenden Bekanntmachungen, die eine Erhöhung der allgemeinen Mindestlöhne um 12 Prozent und der Löhne für Landarbeiter um 15 Prozent in Kraft setzen. Der Schritt folgt auf die Ankündigung von Präsident William Ruto zum Tag der Arbeit und zielt darauf ab, den steigenden Lebenshaltungskosten entgegenzuwirken.

Die Regierung hat die Lohnanpassungen für kenianische Arbeitnehmer in allen Sektoren formalisiert. Mutua erklärte, dass die Bekanntmachungen mit der Anweisung vom 1. Mai übereinstimmen und an das Büro des Generalstaatsanwalts zur Veröffentlichung im Amtsblatt weitergeleitet wurden.

Mutua merkte an, dass die Änderungen privaten und öffentlichen Arbeitgebern als Richtlinie bei der Aktualisierung von Lohn- und Gehaltsabrechnungen dienen werden. Er nannte das Beispiel eines Arbeitnehmers mit einem Verdienst von 50.000 KES, der 6.000 KES dazugewinnt, um auf 56.000 KES zu kommen.

Die Reaktionen sind geteilt. Der kenianische Arbeitgeberverband (Federation of Kenya Employers) wies darauf hin, dass die Anpassungen nur für Mindestlöhne nach geltendem Recht gelten. Im Gegensatz dazu vertritt die Gewerkschaftsorganisation Central Organisation of Trade Unions die Auffassung, dass die Erhöhung allgemeine Löhne abdeckt und nach der Veröffentlichung im Amtsblatt in Kraft tritt.

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