Die kenianische Regierung hat Berichte zurückgewiesen, wonach die Vereinbarung mit der British Army Training Unit Kenya beendet sei, und erklärt, dass die Verteidigungsbeziehungen zum Vereinigten Königreich weiterhin bestehen. Diese Klarstellung folgt auf die Absage einer geplanten Militärübung in Laikipia.
Am Freitag, dem 24. Juli 2026, gab das Außenministerium eine Erklärung heraus, die vom Leiter des Pressedienstes, Jacob Ng’etich, unterzeichnet wurde. Darin wurden Berichte über die Beendigung der BATUK-Partnerschaft dementiert. Die Erklärung wies darauf hin, dass das Verteidigungsabkommen zwischen Kenia und dem Vereinigten Königreich derzeit noch vom Verteidigungs-, Geheimdienst- und Außenpolitikausschuss der Nationalversammlung geprüft wird. Ein Streit über die Zuständigkeit bei schweren Straftaten wie Mord hat den Fortschritt verzögert. Das Vereinigte Königreich hatte zuvor mitgeteilt, dass die Übung Haraka Storm, die zwischen September und November 2026 in Laikipia stattfinden sollte, aufgrund fehlender Genehmigungen nicht durchgeführt wird. Das Training findet stattdessen an einem alternativen Standort außerhalb Kenias statt. Die Regierung betonte die langjährige strategische Partnerschaft, die auf gegenseitigem Respekt und gemeinsamen Interessen beruht. Die Absage einer einzelnen Übung dürfe nicht als Bruch der Beziehungen gewertet werden.