Mercedes-Fahrer Kimi Antonelli beendete am Freitag beide freien Trainings zum Großen Preis von Österreich auf dem Red Bull Ring in Spielberg als Schnellster. Der Meisterschaftsführende fuhr zudem die stärkste Pace bei den Longruns, noch vor seinem Teamkollegen George Russell.
Bei den bereinigten Longruns lag Antonelli pro Runde 0,06 Sekunden vor Russell. McLaren belegte bei der Longrun-Pace den zweiten Platz, lag jedoch mit 0,21 Sekunden pro Runde zurück.
Ferrari hatte nach der Einführung eines neuen Antriebseinheit-Upgrades mit Problemen zu kämpfen. Lewis Hamilton beendete das zweite freie Training mit einem Rückstand von 0,597 Sekunden auf die Spitze und einem Defizit von 0,51 Sekunden pro Runde bei den Longruns. Charles Leclerc lag bei den Qualifying-Simulationen 0,841 Sekunden zurück und war bei den Longruns 0,97 Sekunden pro Runde langsamer.
Red-Bull-Pilot Max Verstappen lag bei der Qualifying-Simulation 0,550 Sekunden zurück und bei den Longruns 0,27 Sekunden pro Runde. Teamchef Fred Vasseur merkte an, dass Ferrari "weit davon entfernt" sei, die Form von Barcelona zu wiederholen, und führte Grip-Probleme bei hohen Temperaturen als Grund an.
Pirelli-Chef Dario Marrafuschi erklärte, dass der Reifenverschleiß durchschnittlich 0,164 Sekunden pro Runde betrage, was ein Rennen mit drei Stopps möglich mache. Er erwartet unter den aktuellen Bedingungen mindestens zwei Stopps.