Die LPGA hat ein temporäres, etwa 4,5 mal 3 Meter großes Tauchbecken neben dem 18. Grün im Memorial Park in Houston errichtet, um die Tradition des Siegersprungs bei der Chevron Championship für das Turnier 2026 zu bewahren. Die Organisatoren planen nach dem diesjährigen Turnier eine dauerhafte Neugestaltung des Teichs. Spielerinnen wie Stacy Lewis und Nelly Korda lobten den Einsatz, den vor 40 Jahren von Amy Alcott begründeten Brauch fortzusetzen.
Die Chevron Championship, das erste Major-Turnier der LPGA in diesem Jahr, findet 2026 auf dem städtischen Golfplatz Memorial Park in Houston statt, der über keinen natürlichen Teich am 18. Loch verfügt. Um die Tradition des Siegersprungs ins Wasser zu ehren – eine spontane Aktion von Amy Alcott nach ihrem Sieg 1988 bei der damaligen Nabisco Dinah Shore –, bauten die Turnierverantwortlichen ein 1,4 Meter tiefes, temporäres Becken rechts neben dem Grün. Wie die LPGA in einer Mitteilung an GOLF.com erklärte, erhalten Spielerinnen einen straffreien Erleichterungsschlag, sollte ihr Ball während des Spiels darin landen, ähnlich wie bei den Regeln für Tribünen. Nach dem Turnier soll ein dauerhafter Teich im Zuge einer Umgestaltung durch den Architekten Tom Doak entstehen. Laut Stacy Lewis, der Siegerin von 2011, die nach dieser Woche ihre Karriere beendet, wird dadurch das letzte Loch aufgewertet, da auf den letzten vier Löchern Wasser ins Spiel kommt. Lewis erinnerte sich am Dienstag im Memorial Park lebhaft an ihren eigenen Sprung nach ihrem Sieg: 'Ich weiß nicht mehr, wie ich die Trophäe bekommen habe... Aber ich erinnere mich an den Sprung, wie sich das angefühlt hat und wie kalt das Wasser war', sagte sie. Sie erkannte die Unvollkommenheit der temporären Lösung an, betonte aber deren Bedeutung: 'Irgendjemand wird da trotzdem reinspringen... wir müssen dieses Jahr überstehen, aber es muss weitergehen.' Nelly Korda, die Siegerin von 2024, versprach, im Falle eines Sieges zu springen. 'Wenn ich die Trophäe in die Höhe hebe, dann springe ich auch hinein', sagte sie am Dienstag und lobte Chevron und die LPGA dafür, dass sie das von den Spielerinnen ins Leben gerufene Ritual trotz des Ortswechsels aufrechterhalten.