Präsident Lula sagte den Ministern, dass er das normale Arbeitstempo der Regierung in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 beibehalten werde, einschließlich mindestens drei Auslandsreisen. Die Ziele sind Indien, Deutschland und Südkorea. Nach diesem Zeitraum, mit Kabinettsumbauten wegen Wahlen, werde er sich auf seinen Wahlkampf konzentrieren.
Bei der Ministerbesprechung letzte Woche, die im Granja do Torto stattfand, bekräftigte Präsident Luiz Inácio Lula da Silva sein Engagement für Regierungsaktivitäten in den ersten sechs Monaten 2026. Berichten zufolge betonte er, dass die Arbeit wie gewohnt weitergehe, zumindest für ihn, trotz der nahenden Kommunalwahlen.
In dieser Periode plant Lula mindestens drei Auslandsreisen, mit Terminen in Indien, Deutschland und Südkorea. Diese Besuche sollen die diplomatischen Beziehungen inmitten eines vollen politischen Kalenders stärken.
Ab dem zweiten Halbjahr wird sich die Lage deutlich ändern. Mit abwandernden Ministern, die sich um Wahlamt bemühen, wird die Regierung eine vollständige Umstrukturierung durchlaufen. In diesem Kontext wird der Präsident sich in den Wahlkampf stürzen und die Kampagne der Arbeiterpartei (PT) priorisieren.
Ein peinlicher Moment prägte die Besprechung: Die Anwesenheit des damaligen Tourismusministers Celso Sabino, der bereits von seiner bevorstehenden Entlassung wusste. Ein ehemaliger Regierungskollege bemerkte: „Was für eine Peinlichkeit.“ Dieser Abgang spiegelt die notwendigen Anpassungen für den Wettlauf 2026 wider.