Mann in den 30ern muss sich wegen Cannabis-Anbaus in Malmöer Reihenhaus vor Gericht verantworten

Ein Mann im Alter von über 30 Jahren steht wegen Drogenbesitzes und -herstellung vor Gericht, nachdem die Polizei in einem Reihenhaus im Osten von Malmö eine professionelle Cannabis-Plantage entdeckt hatte. Der Betrieb flog auf, als die Partnerin des Mannes mutmaßliches Cannabis in der Garage fand und die Behörden verständigte. Die Polizei beschlagnahmte über 930 Gramm Cannabis sowie professionelle Ausrüstung.

In Riseberga, im Osten von Malmö, verbarg sich hinter einer verschlossenen Tür in einem gepflegten Reihenhaus eine professionelle Cannabis-Plantage. Die Partnerin des Mannes entdeckte beim Vorbereiten eines Umzugs Gläser mit mutmaßlichem Cannabis und Haschisch in der Garage und alarmierte die Polizei. Bei der Durchsuchung schlug ein Suchhund bei schwarzen Müllsäcken und einem verschlossenen Raum an, der dem Mann als privates Arbeitszimmer diente. Im Inneren fanden die Beamten drei Zelte für den Anbau, Ventilatoren, Belüftungsfilter, leistungsstarke LED-Lampen und 50-Liter-Säcke mit spezieller Erde. Sie beschlagnahmten mehr als 930 Gramm Cannabis, über 10 Gramm Cannabisharz und eine kleine Menge THC-Pulver. Der Mann, ein Hausmeister in einer anderen Gemeinde, muss sich nun wegen schwerer Drogendelikte verantworten. Er bezeichnet das Ganze als gescheitertes Experiment zur Herstellung von legalem Cannabisöl für den Eigenbedarf. „Ich dachte nicht, dass es illegal wäre“, sagte er bei der Befragung. Er behauptet, er habe THC-freie Samen gekauft und wollte gerade alles entsorgen, kurz bevor die Polizei eintraf. Beweise auf seinem Telefon zeigen jedoch Chats, in denen er damit prahlt, „einer der besten Züchter Schwedens zu sein, der mehrere Kilo produzieren kann“. Eine weitere Nachricht thematisiert Gewinne: „Vier Pflanzen bringen mir 75.000.“ Fotos zeigen Samen von Sorten wie „Royal Domina“ und „OG Kush“, die für ihre hohe Potenz bekannt sind. Die Partnerin sagte aus, dass er den Raum stets verschlossen hielt und sie bat, englischsprachige Chats für ihn zu übersetzen. Der Mann bestreitet jeglichen Verkauf und beharrt darauf, dass es für den Eigenbedarf bestimmt war. Die Staatsanwaltschaft fordert die Einziehung der Ausrüstung und der Drogen.

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