Ein Mann in Umeå wurde zu 11 Jahren Gefängnis wegen 70 Fällen von schweren Vergewaltigungen an einem Mädchen im Alter von sechs bis elf Jahren verurteilt. Die Missbrauchsfälle ereigneten sich zwischen 2017 und 2022 an verschiedenen Orten in der Stadt. Der Mann gab während des Prozesses etwa ein Dutzend Fälle zu, doch das Amtsgericht stützte sich auf das Zeugnis des Mädchens für die Mindestanzahl der Straftaten.
Ein Mann wurde vom Amtsgericht Umeå wegen systematischer sexueller Missbrauchshandlungen an einem Mädchen über einen Zeitraum von mehr als fünf Jahren verurteilt. Die zwischen 2017 und 2022 begangenen Straftaten umfassen 70 Fälle von schwerer Vergewaltigung an einem Kind. Das Mädchen war zum Zeitpunkt der Missbrauchsfälle zwischen sechs und elf Jahren alt, die an verschiedenen Orten in Umeå stattfanden. Ein spezifischer Vorfall, der im Urteil detailliert beschrieben wird: Als das Mädchen neun Jahre alt war, nahm der Mann sie mit auf die Toilette bei Coop Tomtebo, wies sie an, sich auf den Boden zu legen, und vergewaltigte sie dann. Danach betraten sie den Laden, wo er ihr einen Schokoladenkeks kaufte, gemäß ihrem Verhörprotokoll. Das Gericht bewertete die Aussage des Mädchens als klar, detailliert und widerspruchsfrei. Der Mann bestritt die Taten zunächst während der Vorermittlungen, gab aber während der Hauptverhandlung zu, sie 10–15 Mal missbraucht zu haben. Er erklärte, er habe Gelegenheiten genutzt, die sich ergaben, und könne sich an mehrere Fälle nicht erinnern. Das Mädchen schätzte 20–30 vaginale und 50–60 orale Vergewaltigungen, und das Gericht verurteilte auf Basis der niedrigsten Zahl, insgesamt 70. Die Vergewaltigungen wurden als schwerwiegend eingestuft aufgrund ihres systematischen Charakters über einen langen Zeitraum, des jungen Alters des Mädchens und der Nutzung seines Körpergewichts durch den Mann, um sie zu überwältigen, was Schmerzen und Verletzungen verursachte. In einem Fall zwang er ihre Beine auseinander trotz Widerstand. Zusätzlich zu den Vergewaltigungen wurde er wegen beleidigender Fotografie, sexueller Belästigung, sexueller Belästigung eines Kindes und Kindespornografie verurteilt. Der Mann hatte zuvor forensische psychiatrische Behandlung nach schweren Straftaten erhalten, doch eine neue Untersuchung in diesem Verfahren stellte fest, dass er zum Zeitpunkt der Taten nicht schwer geistig gestört war. Die Strafe beträgt 11 Jahre Gefängnis, und er muss dem Mädchen 790.000 Kronen Schadensersatz zahlen. Sein Verteidiger Thomas Nyman kommentiert: „Ich habe derzeit keine Kommentare. Ich habe noch nicht mit meinem Mandanten gesprochen.“