Das Gericht in Wang’uru im Kreis Kirinyaga hat Brian Macharia zu sechs Monaten Haft oder einer Geldstrafe von 10.000 Shilling wegen Besitzes von Bhang verurteilt. Macharia gab die Anklage zu und erklärte, er nutze Bhang, um die harte Arbeit des Vertreibens von Vögeln auf Reisfeldern in der Mwea-Region zu ertragen. Das Urteil fällte die leitende Magistratsrichterin Martha Opanga nach seiner Erklärung.
Am 9. Januar dieses Jahres wurde Brian Macharia in Besitz von neun Komma fünf Gramm Bhang im Wert von 950 Shilling im Dorf Kiriko im Kreis Kirinyaga gefunden. Bei seiner Gerichtsverhandlung leugnete Macharia die Anklage nicht und gab sie offen zu. „Es ist wahr, ich hatte dieses Bhang. Ich rauche Bhang, weil die Arbeit, die ich mache, sehr hart ist. Nun erkenne ich, dass der Besitz und das Rauchen von Bhang gegen das Gesetz verstößt. Ich bitte das Gericht um Verzeihung. Ich werde diesen Fehler nicht wieder begehen“, sagte Macharia, Äußerungen, die die Anwesenden im Gerichtssaal schockierten. nnMacharia erklärte, er sei ein Tagelöhner, der seinen Lebensunterhalt verdiene, indem er Vögel von Reisfeldern in der Mwea-Region verscheuche, und dass Bhang ihm helfe, diese Arbeit richtig zu erledigen. Die leitende Magistratsrichterin Martha Opanga gewährte ihm nach Anhörung dieser Details die Option, eine Geldstrafe von 10.000 Shilling zu zahlen oder bei Zahlungsunfähigkeit eine sechsmonatige Haftstrafe zu verbüßen. Dieser Vorfall beleuchtet die Herausforderungen, denen Tagelöhner in landwirtschaftlichen Gebieten gegenüberstehen, unterstreicht aber auch die Bedeutung der Einhaltung der Gesetze zu Betäubungsmitteln. nnDas Urteil dient der Öffentlichkeit als Mahnung, dass der Besitz von Bhang in Kenia illegal ist und erhebliche persönliche Konsequenzen haben kann.