NFL-Analyst Todd McShay hat die Quarterback-Klasse von 2027 als „historisch“ bezeichnet und erklärt, dass sie die Entscheidungen für den NFL Draft 2026 beeinflussen wird. Er hob Gespräche mit General Managern hervor, die bereits für die Talente des nächsten Jahres planen. McShay nannte mehrere Top-College-Quarterbacks als potenzielle Erstrunden-Picks.
Todd McShay beschrieb in seiner Sendung The McShay Show die Quarterback-Klasse des NFL Draft 2027 als „historische QB-Klasse“. Er betonte deren Einfluss auf den aktuellen Draft-Zyklus und sagte: „Wir haben buchstäblich mit General Managern in der Liga gesprochen, die darüber sprachen, auf welcher Position man bereits auf das nächste Jahr blickt, und das beeinflusst absolut die Entscheidungen.“ McShay merkte an, dass zwei, möglicherweise sogar drei Organisationen in der Offseason gezielt Schritte unternommen hätten, um sich für diesen Jahrgang zu positionieren, wobei jede Personalentscheidung darauf ausgerichtet sei, sich 2027 einen Quarterback zu sichern. Die drei wichtigsten von ihm identifizierten Namen sind Arch Manning von Texas, Dante Moore von Oregon und Brendan Sorsby von Texas Tech. McShay listete 15 potenzielle Erstrunden-Talente auf: Arch Manning (Texas), Dante Moore (Oregon), Brendan Sorsby (Texas Tech), CJ Carr (Notre Dame), LaNorris Sellers (South Carolina), Julian Sayin (Ohio State), Trinidad Chambliss (Ole Miss), Darian Mensah (Miami), Jayden Maiava (USC), Sam Leavitt (LSU), John Mateer (Oklahoma), Drew Mestemaker (Oklahoma State), Gunner Stockton (Georgia), Josh Hoover (TCU) und Nico Iamaleava (UCLA). Er mahnte zur Vorsicht, dass sich Rankings ändern können, und verwies auf Beispiele wie Cam Ward und Jayden Daniels, die einen dramatischen Aufstieg erlebten. Die zuvor als stark gehypte Klasse von 2026 hat nun nur noch eine klare Option für die erste Runde. McShay verglich 2027 mit den Jahrgängen 1983 und 2024, die jeweils sechs Quarterbacks in der ersten Runde hervorbrachten, und deutete an, dass im nächsten Jahr mindestens sieben auftauchen könnten. Diese Tiefe könnte einige 2026er-Talente wie Drew Allar, Garrett Nussmeier, Carson Beck und Cole Payton weiter nach hinten im Draft schieben. Für die Pittsburgh Steelers, die 2026 mehrere Picks besitzen, aber für 2027 keine vorgesehen haben, bietet die Klasse trotz begrenztem Kapital eine Chance.