Eine neue landesweite Umfrage hat die Leiter der Kenya Ports Authority (KPA) und der Kenya Medical Supplies Authority (KEMSA) zu den zehn leistungsstärksten Chefs staatlicher Unternehmen in Kenia gekürt. Die fünfmonatige Studie deckte alle 290 Wahlkreise ab und umfasste persönliche Interviews mit 5.000 registrierten Wählern. Die Befragten bewerteten die Führungskräfte auf einer Likert-Skala von 'sehr schlecht' bis 'ausgezeichnet'.
Henry Rithaa, CEO der Micro and Small Enterprises Authority (MSEA), führte die Liste an, da er das NYOTA-Programm vorangetrieben hat, das über 100.000 Jugendlichen Schulungen, Mentoring und ein Startkapital von 25.000 KES zur Verfügung stellte. In einer zweiten Phase sollen weitere 25.000 KES an die Begünstigten ausgezahlt werden. Mohammed Shurie von der Water Resources Authority (WRA) belegte den zweiten Platz für die Digitalisierung von Dienstleistungen über ein Kundenportal und eine mobile App. Bruno Linyiru von der Agriculture and Food Authority (AFA) erreichte den dritten Platz für die Verschärfung von Vorschriften und das harte Vorgehen gegen nicht lizenzierte Macadamia-Händler. Zu den weiteren Anerkannten gehören Rose Mkalama von der Rural Electrification and Renewable Energy Corporation (REREC) für die Elektrifizierung ländlicher Gebiete, Phillip Mainga von Kenya Railways für Expansionspläne und Waqo Ejersa von KEMSA für Reformen der Lieferkette. Captain William Ruto, Geschäftsführer der KPA, wurde für die Modernisierung des Hafenbetriebs, die Steigerung des Frachtumschlags und die Verkürzung der Abfertigungszeiten für Schiffe gelobt. Die Umfrage von Microtrack Africa basierte auf einer zufälligen, mehrstufigen geschichteten Stichprobenerhebung proportional zur Wählerpopulation, wurde auf Englisch und Swahili durchgeführt und weist eine Fehlerspanne von ±3 % bei einem Konfidenzniveau von 98 % auf.