Mineral- und Petroliuminister Gwede Mantashe erklärt, dass sich entwickelnde Spannungen im Nahen Osten die globalen Ölpreise negativ beeinflussen. Die Ölpreise werden aufgrund des regionalen Konflikts nächsten Monat stark steigen. Diese Bemerkungen machte er in seiner Keynote auf der 5. jährlichen Southern Africa Oil and Gas Conference in Kapstadt.
Mineral- und Petroliuminister Gwede Mantashe warnte während der Konferenz in Kapstadt vor den Auswirkungen des Kriegs zwischen Israel und den USA gegen den Iran auf die Ölpreise. Er erklärte, der Konflikt habe massive Schocks für den Ölpreis verursacht und könne zu höheren Preisen führen, falls Iran die Route schließt. „Falls Iran die Route schließt und kein Öl mehr hindurchfahren kann, müssen wir uns auf höhere Ölpreise einstellen. Was uns hilft, ist das Verständnis, dass der Konflikt im Nahen Osten die Weltmärkte beeinflusst, nicht nur uns. Die Frage lautet dann: Wenn die Kraftstoffpreise erheblich steigen, was werden wir tun?“ fügte er hinzu. Die Veranstaltung versammelt Stakeholder der Upstream-Öl- und Gasindustrie, um Strategien zur Beschleunigung der Entwicklung bestehender Funde und weiterer Exploration zu erarbeiten. Mantashe hob das erhebliche Offshore-Petroleumpotenzial Südafrikas hervor, einschließlich großer Gasfunde, die durch Umweltschutzproteste behindert werden. „Der anhaltende Widerstand der Umweltlobby ist unzweifelhaft eine Belastung für uns in Südafrika. Wir haben das Potenzial, Öl und Gas zu fördern, aber jedes Öl- und Gasprojekt endet vor Gericht. Daher ist es wichtig, dass die Branche das erkennt und mit uns zusammenarbeitet“, sagte er. Abteilungs-Direktor-General Jacob Mbele erörterte ein Rahmenwerk zur Steigerung der Kapazität von Petroliuranlagen, das die Wirtschaft vor starken Ölpreisanstiegen schützen könnte. „In der aktuellen Ölpreissituation haben wir uns aktiv mit dieser Arbeit befasst. Das Feedback damals war, dass keine Notwendigkeit bestand, aber diese Krise hat uns allen gezeigt, dass das, was wir wollten, jetzt noch dringender ist, und wir müssen schneller vorangehen“, sagte Mbele. Das Ministerium reformiert seinen gesetzlichen Rahmen, um den Petroleumssektor voranzutreiben.