Landwirtschaftsminister Mutahi Kagwe hat davor gewarnt, dass Antibiotikaresistenzen Kenia daran hindern könnten, seine Ziele für den Viehexport zu erreichen, sofern sie nicht dringend bekämpft werden.
Auf der Kenya Meat Conference 2026 in Nyeri am 8. Juli erläuterte Kagwe Pläne, den Anteil der Viehwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt von 12 auf 20 Prozent zu steigern und die jährliche Fleischproduktion bis 2028 fast auf 990.000 Tonnen zu verdoppeln.
Er erklärte, dass die Nichteinhaltung internationaler Standards bei veterinärmedizinischen Praktiken zu Marktschließungen führen und den Ruf des Landes schädigen könnte. Kagwe kündigte Maßnahmen an, darunter eine strengere Aufsicht durch das Kenya Veterinary Board und die Veterinary Medicines Directorate sowie eine Ausweitung der Impfstoffproduktion am Kenya Veterinary Vaccines Production Institute von 45 Millionen auf über 70 Millionen Dosen.
Die Regierung führt zudem das Livestock Identification and Traceability System sowie das Animal Identification and Traceability System ein, um Tiere vom Betrieb bis zum Schlachthof rückverfolgen zu können.