Marine zieht Schiff Mosel für Hormus-Einsatz aus Nato-Mission ab

Die Bundeswehr zieht das Versorgungsschiff „Mosel“ aus einem Nato-Einsatz in der Ägäis ab, um das Minenjagdboot „Fulda“ bei einem möglichen Einsatz in der Straße von Hormus zu unterstützen. Beide Schiffe werden dem Nato-Minenabwehrverband 2 im Mittelmeer unterstellt. Eine Beteiligung erfordert ein Bundestagsmandat.

Das Minenjagdboot „Fulda“ verließ am Montag die Basis in Kiel-Wik und macht sich auf den Weg ins Mittelmeer, um sich für einen eventuellen Einsatz in der Straße von Hormus bereitzuhalten. An Bord sind rund 40 Soldaten, darunter spezialisierte Minentaucher, ausgerüstet mit Sonar-Systemen und ferngesteuerten Unterwasser-Drohnen.

Kurz nach dem Auslaufen der „Fulda“ teilte das Verteidigungsministerium mit, dass der Tender „Mosel“ in den kommenden Tagen seinen Nato-Einsatz in der Ägäis beenden werde, um die „Fulda“ zu unterstützen. Marineinspekteur Vizeadmiral Jan Christian Kaack hatte zuvor betont, die Marine müsse bei einer Hormus-Beteiligung neu priorisieren.

„Die Bundesregierung ist gewillt, einen wesentlichen und sichtbaren Beitrag in einer internationalen Koalition zum Schutz der freien Seefahrt in der Straße von Hormus zu leisten“, hieß es in der Mitteilung des Ministeriums. Voraussetzungen seien eine nachhaltige Beendigung der Kampfhandlungen, eine völkerrechtliche Grundlage und ein Mandat des Bundestags.

Verwandte Artikel

EU leaders at Paris conference agree on defensive mission to secure Strait of Hormuz, with naval operations illustrated on backdrop.
Bild generiert von KI

EU-Staatschefs planen defensive Mission für Straße von Hormus

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Bei der Hormus-Konferenz in Paris haben Vertreter von 49 Staaten eine militärische Mission zur Sicherung der Straße von Hormus beschlossen. Frankreich und Großbritannien übernehmen die Leitung, Deutschland und Italien beteiligen sich an der Minenräumung. Der Iran hat die Blockade vorerst aufgehoben.

Die Deutsche Marine hat konkrete Planungen für einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus begonnen. Verteidigungsminister Boris Pistorius betonte in der ARD-Sendung «Bericht aus Berlin», dass dies notwendig sei, solange kein anhaltender Waffenstillstand in der Region besteht. Voraussetzungen sind ein völkerrechtliches Mandat und ein Bundestagsbeschluss.

Von KI berichtet

Deutschland stellt zusätzliches Gerät und Personal für einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus in Aussicht. Die Marine plant eine weitere Beteiligung an der Operation. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund der anhaltenden Spannungen in der Region.

Defense Secretary Pete Hegseth and Joint Chiefs Chairman Gen. Dan Caine briefly joked Tuesday after a reporter asked about reports of “kamikaze dolphins” tied to Iran, then said commercial shipping still has access to a safe lane through the Strait of Hormuz despite mine concerns.

Von KI berichtet

Defense Minister Ahn Gyu-back said Wednesday that Seoul will review making phased contributions to a U.S. initiative to restore safe passage in the Strait of Hormuz.

South Korea's foreign ministry said on May 27 that anti-ship missiles likely developed by Iran were used in the May 4 attack on the HMM Namu in the Strait of Hormuz. The government pointed to evidence linking Iran but could not confirm the perpetrator or intent. Iran's ambassador denied involvement.

Von KI berichtet

Die schwedische Küstenwache hat der Regierung einen Plan zum Schutz ihrer Schiffe vor den zunehmenden Bedrohungen in der Ostsee vorgelegt. Die Behörde führt neue Waffen, Störsender und Schulungen ein, um auf Drohnen und hybride Angriffe reagieren zu können.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen