Nicholas Britell beschreibt die Musik zu Noah Baumbachs 'Jay Kelly'

Komponist Nicholas Britell erläutert seinen Ansatz bei der Vertonung von Noah Baumbachs kommendem Film 'Jay Kelly' mit George Clooney und Adam Sandler. Er verwendete ein Filzklavier für eine intime Klangtextur und nahm die Musik auf Analogband auf, um einen historischen Klang zu erzeugen. Die Musik enthält Themen, die die emotionalen Reisen der Figuren durch Europa widerspiegeln.

Filmübersicht

'Jay Kelly' ist Noah Baumbachs neuestes Projekt und dreht sich um den berühmten Schauspieler Jay Kelly (George Clooney) und seinen Manager Ron (Adam Sandler). Die Geschichte verfolgt ihre tiefe Reise durch Europa, wo sie sich mit Lebensentscheidungen, Familienbeziehungen und persönlichen Vermächtnissen auseinandersetzen. Baumbach sah die Musik als zentrale Figur im Film, mit Betonung auf emotionaler Fülle und melodischen Qualitäten.

Entwicklung von Jays Thema

Britell begann mit dem Lesen des Drehbuchs und der Entwicklung erster Ideen. Er präsentierte Baumbach eine frühe Demo mit einem Filzklavier, das eine Filzschicht zwischen Hämmern und Saiten für einen intimeren, texturierten und gedämpften Klang hat. Dies wurde zum Kern von Jays Thema und fängt seine introspektive Natur ein. Während Jay mit seinen Entscheidungen ringt, wechselt die Musik zu einem Steinway-D-Konzertflügel, um emotionale Tiefe zu vermitteln.

Die Huldigungssequenz

Eine zentrale Szene spielt auf einem italienischen Filmfestival, das Jay ehrt, begleitet von einem Montage seiner früheren Filme aus Clooneys realer Arbeit. Britell komponierte den Cue 'The Tribute', damit er wie ein festivalauftragspezifisches Stück wirkt, getrennt von der Hauptmusik. Er strebte einen kommerziellen Klang mit großem Orchester an, produzierte es aber anders, um Abgrenzung zu wahren. Das Stück verbindet ein Fanfaren-Thema – erstmals am Filmstart beim Wrap von Jays Film gehört – und ein Kinothema, das in Filzklavier übergeht für Kontemplation.

Erinnerung evozieren und Aufnahmeprozess

Um Jays Erinnerungen darzustellen, experimentierte Britell mit umgekehrtem Audio, schrieb und spielte aber stattdessen Musik rückwärts, was eine nach innen ziehende emotionale Spannung erzeugte, die effektiv wirkte. Die gesamte Musik wurde auf Analogband aufgenommen, passend zur auf Film gedrehten Ästhetik des Films. „Es gibt einen Klang vom Band, der einfach einzigartig ist, den man sonst nirgends bekommt“, erklärte Britell. Dieser Parallelismus verstärkt den historischen Ton des Films.

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